Beschreibung
Die Birnen für diesen köstlichen Obstbrand stammen aus Streuobstanbau. Zehn verschiedene Birnensorten wurden für dieses Destillat vereinigt. Unter anderem wurden hierfür Köstliche von Charneux, Josephine von Mecheln, Gellerts Butterbirnen und Kirchensaller Mostbirnen verarbeitet.
14 Kilogramm saftige Birnen von unserer Streuobstwiese wurden zu einem Liter dieses Birnenbrandes verarbeitet.
Wissenswertes über die Streuobstwiesen
Streuobstwiesen sind naturnahe Kulturlandschaften, in denen neben Äpfeln auch zahlreiche unterschiedliche Birnensorten wachsen. Sie stellen eine bedeutende genetische Schatzkammer dar: Über 1.000 Birnensorten sind heute bekannt, von denen viele ihren Ursprung oder ihre letzte Verbreitung in traditionellen Streuobstbeständen haben. Birnbäume auf Streuobstwiesen sind meist hochstämmig, robust und an wechselhafte Standortbedingungen angepasst.
Die Birnen dort gedeihen auf extensiv gepflegten Wiesen, die gleichzeitig für Beweidung oder Mahd genutzt werden. Dadurch unterstützt diese traditionelle Bewirtschaftung die biologische Vielfalt, denn Birnbäume bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel und Kleinsäuger. Ihre Blüte im Frühling ist auch für Honigbienen von großer Bedeutung.
Birnen von der Streuobstwiese zeichnen sich häufig durch ein intensives, sortentypisches Aroma aus, das sich von den meisten modernen Handelsobstsorten unterscheidet. Sie werden zum Frischverzehr ebenso geschätzt wie zur Verarbeitung zu Saft, Most oder hochwertigen Birnenbränden. Streuobstwiesen mit Birnbäumen sind daher nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch kulturell bedeutend als Teil des regionaltypischen Landschaftsbildes – und ein wichtiger Beitrag zum Erhalt alter Obstsorten.
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